Roadmap
Woran wir arbeiten – und was wir nie bauen
Bei quelloffener Software kann man ohnehin in den Quelltext schauen. Dann kann die Planung auch gleich öffentlich sein, samt der Begründung, warum etwas in dieser Reihenfolge kommt.
Bevor irgendetwas Neues kommt: das Fundament
Neue Funktionen auf ungeprüftem Fundament vergrößern nur das Problem. Zwei dieser Punkte sind inzwischen erledigt, zwei stehen noch aus – und sie haben Vorrang vor allem, was danach kommt:
- Prüfung der E-Rechnung gegen den offiziellen KOSIT-Validator
- Vollständiger Test des Mehrbenutzerbetriebs und der Mandantentrennung
- Wiederherstellung aus Backups auch bei mehreren Mandantenerledigt
- Passwort-Zurücksetzung, E-Mail-Bestätigung, Kontolöschungerledigt
In dieser Reihenfolge
Sortiert nach Wirkung geteilt durch Aufwand – nicht danach, was am meisten Spaß macht.
- 1
DATEV-Export
Fast jede Steuerkanzlei arbeitet mit DATEV. Ohne Export bedeutet SoloOffice für sie Mehrarbeit – und dann rät sie davon ab.
Warum hier: Beseitigt den häufigsten Kaufblocker
- 2
ZUGFeRD-PDFs im Eingang
XML-Rechnungen werden bereits eingelesen. Kommt die Rechnung aber als ZUGFeRD-PDF, steckt das XML im Dokument und muss erst herausgelöst werden.
Warum hier: Schließt die letzte Lücke beim Empfang
- 3
Lieferscheine
Im Kern dasselbe Dokument wie ein Angebot, nur ohne Preise und mit eigenem Nummernkreis. Vorlagen, PDF und Versand sind bereits da.
Warum hier: Klein, nutzt vorhandene Bausteine
- 4
Kontoauszüge einlesen
Kontoauszug bei der Bank herunterladen, einspielen, offene Rechnungen werden automatisch zugeordnet. Ohne Bankzugang, ohne laufende Kosten.
Warum hier: Ein großer Teil des Banking-Nutzens zu einem Bruchteil des Aufwands
Seit der letzten Fassung fertig geworden
Abgehakte Punkte bleiben stehen. Wer wissen will, ob hier etwas passiert, soll das sehen können, ohne den Quelltext zu lesen.
PDF-Belege auslesen
Digital erzeugte PDFs über ihre Textebene, eingescannte über die lokale Erkennung.
E-Rechnungen empfangen
XRechnung- und CII-XML werden eingelesen, geprüft, mit Prüfsumme abgelegt und Kunden zugeordnet.
Leitweg-ID für Behörden
Steht beim Kunden und wandert als BT-10 in die Rechnung.
Passwort, Bestätigung, Kontolöschung
Zurücksetzen per E-Mail, Bestätigungslink bei der Anmeldung, Konto und Workspace löschbar.
Wiederherstellung bei mehreren Mandanten
Der Restore arbeitet workspacebezogen; die alte Sperre für den Mehrbenutzerbetrieb ist aufgehoben.
Angedacht, aber nicht dran
Sinnvoll, aber entweder zu aufwendig für den aktuellen Stand oder von etwas anderem abhängig.
- Zahlungslinks
- Ein Knopf „Jetzt bezahlen“ auf der Rechnung verkürzt die Zahlungsdauer spürbar.
- Dokumentierte API
- Die Schnittstelle existiert, sie braucht Schlüsselverwaltung, Beschreibung und eine Versionszusage.
- Echter Banking-Abgleich
- Braucht PSD2-Anbindung und verursacht laufende Kosten pro Nutzer. Erst wenn das Produkt sich trägt.
- Validierung fest im Build
- KOSIT- und FeRD-Validator bei jedem Release gegen Beispielrechnungen laufen lassen, statt einmalig zu prüfen.
Was wir nicht bauen
Eine Software, die alles kann, kann nichts richtig. Diese Punkte gehören zu einem anderen Produkt – und das sagen wir lieber, als sie jahrelang zu versprechen.
- Lohnabrechnung
- Ein eigenes Produkt mit eigenem Haftungsrisiko und jährlichen Gesetzesänderungen.
- Lager und Inventar
- Zielt auf Handel. Wer das braucht, braucht ein Warenwirtschaftssystem.
- Shop-Anbindungen
- Dauerhafte Pflege gegen fremde Schnittstellen, die sich ohne Vorwarnung ändern.
- Kassenbuch mit TSE
- Zertifizierungspflichtig und für Gastronomie gedacht – nicht für unsere Zielgruppe.
- BWA und Bilanz
- Setzt doppelte Buchführung voraus. SoloOffice ist bewusst auf die EÜR ausgelegt.
Fehlt dir etwas, das hier nicht steht? Bei quelloffener Software entscheidet nicht nur der Hersteller, was gebaut wird –öffne ein Issue oder schreib uns.
Mitentscheiden statt abwarten
Wer früh dabei ist, prägt die Reihenfolge mit. Auf der Warteliste erfährst du zuerst, wenn etwas fertig ist.
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